Sei dir nicht zu gut das hier zu lesen.
Ich wende mich hier ganz speziell an Mann. Das ist wahrscheinlich der Normalfall, genau genommen ist es aber jederzeit umgekehrt anwendbar.

Zur Sklavin erziehen ?

Ein Begriff der in manchen Köpfen herumgeistern, geht das denn überhaupt?
Das hier ist keine Anleitung zu irgendwelchen Praktiken, nicht der ultimative Geheimtipp wie man eine Sklavin erzieht.

Das hier ist eine Anregung zum Denken!

Sklavin erziehen oder..

Immer wieder erlebe, höre ich daß Mann / Frau nach Anleitungen und Ideen sucht, ein *Kochrezept* mit dem Titel Sklavin erziehen.
Ist es wirklich so, braucht man für das was man selber an Wünschen hat eine Anleitung?
Eine allgemeingültige Anleitung gibt es nicht, eine Art Checkliste ob denn überhaupt Aussicht besteht wäre sicher interessant.
Warum das allea auch erheblich am eigenen Verhalten liegt begreift man wenn man sich mit dem Thema wirklich befasst.

Was will ich?

Überlegen was man selbst will, was versteht man selbst unter Erziehung und was möchte man damit erreichen.
Ich will hier nicht überheblich, belehrend wirken, aber man muss das für sich selbst klar definieren.

Gedanken, Fantasien rasen durch den Kopf, alles ist wunderbar, perfekte Abläufe, ideale Voraussetzungen und die Fantasie verspricht die tollsten Dinge.

Der Versuch das alles schriftlich festzuhalten scheitert am bewussten Ausdrücken, dem Stück Realität welche die schriftliche Form erzwingt.

Wo stehe ich

Der Spruch, darüber kann ich mit meiner Partnerin nicht reden, ist altbekannt. Der Großteil der das sagt hat es noch nichtmal versucht.
Ist es die Angst den Partner zu verletzen, zu schocken? Sollte eine Partnerschaft nicht auf gegenseitigem Vertrauen aufgebaut sein?


Ehefrau / Partnerin hat keinerlei ...

Neigung sich zu unterwerfen, wenn sie es wirklich tut, dann aus Liebe zum Partner. Ergebnis: Sache erledigt, nichts schlimmeres als überredete Ehefrauen / Freundinnen.
Damit könnte man hier das Lesen bereits abbrechen, wenn da nicht die Möglichkeit wäre, daß Frau nach einem ersten Versuch, doch irgendetwas in sich klingen spürt.
Ein normales Gespräch nach einer gewissen Zeit, ein Nachfassen ob die Erinnerung, Meinung dazu immer noch gleich ist, gehört zu einer guten Partnerschaft und muss möglich sein.
Aber bitte, irgendwann muß man es dann respektieren, auch das gehört zu einer Partnerschaft.

Frau ist devot (was ist das?)

Das heißt, Frau hat Freude daran, Freude am aktiven, bestimmenden Mann und fühlt sich beschützt und geborgen.
Ob sie deshalb wirklich devot ist, oder irgendwann einmal auf dem Weg zu einer Sklavin, das ist trotzdem noch fraglich.

Ich will mehr als der Partner

In vielen Fällen hat sich ein Partner weiterentwickelt, über lange Zeit viele Fantasien im Kopf angesammelt. Irgendwann faßt er dann allen Mut und erzählt seinem Partner davon und .... erschlägt damit sein Gegenüber.

Wer denkt in dem Augenblick noch an die eigenen Anfänge. Wer denkt wie man zu dem Anfangszeitpunkt auf so einen Überfall reagiert hätte?
Eine Sünde die viel zu oft begangen wird.

Zurück zum Anfang

Bin ich in der Lage eventuell ganz von vorne zu beginnen mit meinen Ansprüchen? Kann ich meinem Partner Zeit geben, die Zeit die ich selbst auch hatte, um sich zu entwickeln?
Bin ich stark und geduldig genug diesen mühsamen Weg gemeinsam mit ihr zu gehen?
Anmerkung:Wer es nicht erlebt hat, diesen Weg, erlernen, erleben mit all den kleinen Schritten, dem fehlt für immer etwas. Man kann das nicht nachholen, da bleiben für alle Zeiten Lücken.

Den einzigen wirklichen Hinweis den ich geben kann, nehmt die eigene Geilheit zurück, tut bewußt Dinge die ihr gerne hättet (an die Anfänge denken) und achtet auf Reaktionen.
Wenn es ankommt, nichts leichter als anschließend darüber zu reden, es nochmal aufzugreifen. Wenn nein ist das auch ein Punkt um zu reden.

Sei ehrlich und mutig genug dem Partner zu zeigen, ich vertraue dir, schau mich an, so bin ich. Wie heißt es so schön. Gegenseitiges Vertrauen und Respekt sind die Grundlagen.
Handeln ist gefragt, nicht abwarten, behutsames handeln mit Vernunft und Verstand. Was sich daraus ergibt ist eine ganz andere Frage, aber zwei Menschen sollten in der Lage sein daraus das Beste zu machen.

Mit ihr geht das nie!

Nun gibt es auch den Fall, da kann man mit dem Partner wirklich nicht sprechen. Gibt es auch im normalen täglichen Umgang, bei Problemen, keine Möglichkeit zu sprechen? Eine Frage die man sich stellen und beantworten sollte
Wenn es so ist, ja dann ist das auch normal und das ganze sitzt tiefer. Hier sollte man über die grundsätzliche Kommunikationsproblematik nachdenken.

Das Zauberwort heißt gemeinsam, ergründet die Gemeinsamkeiten und fangt da an, geht gemeinsam den Weg. Begleitet den Partner bei den Anfängen, nicht bereits mitten auf dem Weg stehen und vom Partner verlangen er soll so schnell als möglich nachkommen.

Was hat das nun alles mit dem Begriff Sklavin erziehen zu tun? Die Frage kann man nach dem Lesen dieses Beitrage sicher selber beantworten.
Vielleicht überdenkt man auch seinen Wunsch danach, wird sich klarer.
Oftmals geht es nicht um den Begriff Sklavin, der Großteil möchte einfach sexuelle Fantasien Ideen umsetzen.

Zur Sklavin erziehen

ein Begriff, der erst dann eine Bedeutung bekommt, wenn man über die ersten Hürden hinweg ist, wenn man gemeinsam erlebt und vor allem...
erst wenn der Partner dazu bereit ist, ohne wenn und aber.

Thomas